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Atemtherapie – Raum zum Durchatmen

Unser Atem begleitet uns vom ersten bis zum letzten Moment unseres Lebens.
Meist geschieht er ganz selbstverständlich – und doch erzählt er viel über uns.
Über unsere Gefühle, unsere Erfahrungen und über das, was uns im Inneren bewegt.

In der Atemtherapie geht es darum, diesen natürlichen Atem wieder bewusst wahrzunehmen und ihm Raum zu geben. Denn im Laufe unseres Lebens entwickelt jeder Mensch sein ganz eigenes Atemmuster. Dieses wird geprägt von unseren Erlebnissen, Herausforderungen und manchmal auch von Belastungen, die wir mit uns tragen.

Wenn sich im Körper Spannungen festsetzen, wird auch der Atem enger und eingeschränkter.
Durch achtsame Atemarbeit können sich solche Verspannungen lösen.
Der Atem darf wieder freier fließen – und oft entsteht dabei ein Gefühl von Erleichterung, Ruhe und innerer Weite. Manchmal kommen dabei auch Gefühle oder Erinnerungen an die Oberfläche, die lange im Verborgenen waren. Diese dürfen in einem geschützten Rahmen wahrgenommen und behutsam besprochen werden.

Atemtherapie betrachtet den Menschen ganzheitlich – Körper, Geist und Seele gehören zusammen. Indem der Atem wieder lebendig und frei werden darf, werden auch die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. Schritt für Schritt entsteht ein neues Vertrauen in den eigenen Körper und in seine Fähigkeit, sich zu regulieren.

Viele Menschen erleben in der Atemarbeit zum ersten Mal seit langer Zeit wieder, wie wohltuend es ist, wirklich tief durchzuatmen und sich selbst zu spüren.
Körperbereiche, die zuvor kaum wahrgenommen wurden, können sich wieder öffnen und lebendig anfühlen. Atemtherapie lädt dazu ein, innezuhalten, den eigenen Atem wieder zu entdecken und darüber Schritt für Schritt mehr Lebendigkeit, Ruhe und Vertrauen in sich selbst zu finden.

Atemtherapie kann unterstützend wirken bei:

  • Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, COPD oder Emphysem
  • funktionellen Beschwerden des Verdauungs-, Herz- und Kreislaufsystems
  • psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Migräne
  • chronischen Schmerzerkrankungen
  • Erschöpfung und Anzeichen eines Burnout-Syndroms
  • Konzentrations- und Leistungsstörungen
  • Schlafstörungen
  • belastenden Lebenssituationen oder persönlichen Krisen
  • Depressionen sowie Angst- und Panikzuständen

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